Kraft- und Functionaltraining als Einheit

„Ein erfahrener Athlet erkennt den Weg, den sein Körper einschlägt und folgt ihm.“


Szene- und Gruppen Angehörigkeiten verwehren uns oftmals, das volle Potenzial in der körperlichen Entwicklung.


Den gemeinten Zusammenhang wirst du am Ende des Artikels verstehen können.

Warum das trainieren für ästhetische Zwecke auch einen gesundheitlichen Vorteil bringen kann!


In der heutigen Zeit ist dank Apps wie Instagram der Fitnesstrend unaufhaltsam. Falls ihr noch andere Zeiten miterlebt haben solltet, ist das doch ein Segen. Auf Grund des Trends haben sich mehrere Gruppierungen gebildet und es ist okay fit zu sein und gut auszusehen.


Wir fingen zu Ende der 90er mit dem Kraftsport aus zeitlichen Gründen an. Freie Zeiteinteilung, keine Kämpfe mehr usw. Und hier war es tatsächlich noch so, das Sprüche in der Arbeit kamen wie: geh ins Lager dann hast du dein Fitnessstudio.


Zum Glück ist es heute genau andersherum. Heute kann man ja schon sagen: Was, du gehst noch nicht in ein Fitneesstudio? Ja das Körperbewusstsein und das Schönheitsideal hat sich komplett verändert.


Somit hat es zur Folge das auch Sportmuffel etwas tun wollen um sich fit zu halten oder besser auszusehen. Was unweigerlich eine positive Bewegung an sich darstellt.


Auch das Training für rein ästhetische Zwecke beinhaltet Verbundübungen (oder sollte es) die Bewegungsabläufe des ganzen Körpers trainieren.


Einige Vorteile von erhöhter Muskelaktivität sind ein gesteigerter Grundumsatz usw. Ausserdem stellen klassische Einsteigerprogramme/ Trainingspläne in Fitnessstudios einen leichten Einstieg dar.


Die Szene bestimmt oftmals das Ziel!

Krafttraining ist eine tolle Basis. Eine Stabile und solide Basis auf der du gerne weiter aufbauen darfst. Die Intensitätstechniken dienen oftmals zur Gewinnung von Muskelmasse mittels Hypertrophy und seltener zur Kraftsteigerung, obwohl die unweigerlich ist, um einen neuen Standard zu setzen.


Es ist ein hervorragendes Prinzip das gelebt wird, um dauerhaft Fortschritte zu erzielen und weiter auszubauen. Auch zu variieren wenn Stagnation erreicht ist, stellt eine gewinnbringende Strategie dar.


Nur wo bleibt oftmals die Komponente des Trainings, den Körper als ganzheitlichen Ansatz zu sehen. Der Körper wird nur in Segmenten betrachtet und auch so behandelt.

Die Implementation von funktionellen Übungen unterstützt auch Bodybuilder und andere Kraftsportler.

Die Stärke die du in einer funktionellen ganzheitlichen Ausführung wie es z.b. beim Kettlebell Training der Fall ist, entwickelst, unterstützt dich auch bei einem regulären Krafttraining. Zum Beispiel kann mehr Rumpfstabilität dich bei dem Kreuzheben unterstützen und dir zu mehr Leistung verhelfen.


Natürliche Bewegungsmuster mit einem Gewicht zu trainieren, erleichtert dir den Alltag. Auch wenn du bereits schwere Gewichte hebst.


Bodybuilder verfolgen eher selten länger anhaltende Kraftausdaueransätze, obwohl sie in der Trainingslehre mit auch einen grossen Stellenwert bekommt.


Cross Training Jünger verfolgen eher weniger Maximalkraftsätze oder langanhaltende Hypertrophyphasen. Die Tendenz geht zu Gruppenzugehörigkeit und Trainingsmethodischen Ansätzen wie z. B. AMRAP -as many reps as possible (was ein höheres Verletzungsrisiko mit sich bringen kann).


Es ist doch die Kombination die unseren Körper erst voll entwickeln kann.


Hypertrophy, Kraftaufbautraining mit klassischen Verbundübungen, ergänzt um funktionale Übungen kann dir einen riesigen Vorteil bringen.


Training mit Progression, Kraftausdauer und Funktionalität auf vollem Bewegungsumfang verleiht dem Körper alles was wichtig ist (Motorische Fähigkeiten).



Aktuelle Beiträge

Alle ansehen